Nicht kategorisiert12.06.2006 22:51h
I am going, I am going
Any which way the wind may be blowing
I am going, I am going
Where streams of whiskey are flowing

(The Pogues, ‚Streams Of Whiskey‘)

E N D E

Bis bald.

Epilog:

Möpke hat sich an Silvester 2005 auf die Kanarischen Inseln abgesetzt. Und wenn er nicht gestorben ist, lebt er da noch heute.

Nicht kategorisiert12.06.2006 17:35h

Laß uns wach sein, wenn alle anderen schlafen -
schlafen, wenn niemand sonst es tut.
Laß uns reden, wenn alle anderen schweigen -
schweigen, wenn es nichts zu sagen gibt.

Laß uns frei sein, wenn alle gefangen sind -
träumen, wenn es keine Freiheit gibt.
Laß uns bereit sein, wenn alle anderen schlafen -
aufstehen, wenn niemand sonst es tut.

Laß uns handeln, wenn alle anderen nur reden -
Zeit verschwenden, wenn es sich lohnt.
Weiter machen, wenn alle resignieren -
Ruhe finden, wenn der Rest noch lamentiert.

(t&m: EA 80, erschienen auf „Alle Ziele“, 2001)

Logbuch10.06.2006 11:37h

…, und die Innenstadt ist voller betrunkener Kretins aus aller Welt. Auf bereits jetzt komplett verdreckten Straßen feiern sie, als gäb´s kein Morgen, dazu noch Spitzenfußball direkt vor der Haustür und überall Leinwände und Plasmafernseher. Weiß gar nicht, was ihr habt, liebe Blognachbarn!

Nachtrag: Hier lässt sich Wiglaf Droste in einem Interview über das Phänomen Fußballweltmeisterschaft aus und hat mal wieder überwiegend Recht, wenngleich er das Archaische am Fußball vernachlässigt und diesen Sport ausschließlich ästhetisch verstanden haben will, und das trifft´s natürlich nicht vollständig. Man muss ja kein Arschloch sein, um bei einer Mannschaft mitzufiebern, und wenn man nur auf die Ästhetik der Bewegungen und des Zusammenspiels abfährt, kann man auch Synchronschwimmen gucken.

Nicht kategorisiert08.06.2006 18:03h

…gibt es hier den perfekten Sommermix für Menschen, die so toll sind wie ich.

(more…)

Betrachtungen07.06.2006 00:34h

Wie wir alle wissen, ist myspace des Teufels. Jetzt habe ich mir aber gezwungenermaßen doch dort einen Alibi-Account zugelegt, um die drei von Fans eingesandten Videos zu „Obsession (beschlossen)“ von NinaMarie anzuschauen, die gibt´s nämlich nur auf deren myspace-Seite. Nebenbei kann ich jetzt in Anfällen besonders starken Masochismus‘ das Elend der menschlichen Existenz in zahllosen Fotoalben einer näheren Untersuchung unterziehen. Da liegt ein ästhetisches Problem vor, bei diesen Menschen.

Wie dem auch sei, das erste NinaMarie-Video, das mit den Kindern, ist jawohl sowas von schön. Angucken!

Logbuch05.06.2006 23:56h

hier. Mein Bedarf an Mitmensch ist für die nächsten Wochen gedeckt.

Nicht kategorisiert04.06.2006 00:55h
„Unseemly expectations burned in my head
Falcon-corpses flew above me but I still feel
All the scars, all the thorns,
All the years of mute reproach
Weeping tables, vacant chairs
Withered time won‘t bloom again, everyday“


(Paragon Of Beauty, ‚One Step Into Nothingness‘)

Spartenliteratur03.06.2006 03:44h

Gute Nacht, sagt der Mann, und zündet sich ´ne Kippe an. Das Zippo macht ein Geräusch, das entfernt an Vergangenes erinnert. Und an ein Schafott, ein ganz kleines, für Kinder vielleicht; er dreht sich noch eine. Erst gestern hat er mit seinem Freund gesprochen, über Dinge, die nicht ganz so wichtig sind wie dieses Zippo hier: die Welt, die Menschen, das Leben, der ganze Scheiß halt, für den pubertierende Weltschmerzjunkies töten würden. Sowas hat er nicht nötig: er kann ausschlafen, und sein Feuerzeug riecht gut, nach Benzin. Auf seinem Wagen steht ein ganzer Kanister davon, er hat vor, das Gebäude anzuzünden, vor dem er steht. Gründe dafür gibt es genug – ihm fällt nur keiner ein. Wieder klackt das Zippo, dann springen drei Kobolde aus dem Unterholz und überwältigen den Mann. Bevor es zu spät ist, fliegt die Flamme; da der Kanister längst leer ist, brennt alles sofort. Andere Kobolde springen wild umher, er kann ihre Gesichter nicht mehr entziffern, aber Strampeln mit den Beinen geht noch gut; gelegentlich trifft er wen, plötzlich ist er frei. Mit einem Sprung rettet er sich ins Feuer und lacht. Dann die Sirenen.

Logbuch01.06.2006 22:39h

…mit sechs anderen alten Männern, alle etwa 40 Jahre älter als ich, in der Schlange am Geldautomaten gestanden. Komisches Gefühl, zumal die alle streng rochen, und ich das auch von mir vermutete. Heute abend, also jetzt, in alten Texten gewühlt, alte Lieder gehört (laut!), die ich vor sieben Jahren toll fand und tatsächlich immer noch liebe. Notiz gemacht: so kann man Zeit nicht zurückdrehen. Man kann es nie.

Scheiße.

Nicht kategorisiert01.06.2006 12:48h

- Überweisung online tätigen („Girokontogeborgenheit“)
- kommenden Mittelfeldstar von Werder Bremen bei comunio ersteigern
- Schimmelpilz aus Bierglas entfernen
- Bier aus Bierglas trinken
- WM-Tipps abgeben
- Blogeinträge verfassen

„Das Leben in Snack-Size. Zu festen Zeiten. So wie Barbara Salesch. Und der Termin beim Zahnarzt. Doch im Sommer in Urlaub. Und im Fernsehen läuft Fußball. Und die Frau die man liebte, an die man sich gewöhnt hat.“
(Van Norden, „Leben in Snack-Size“)