Empfehlungen12.06.2005 17:15h

Eine sehr euphorische Empfehlung für Freunde verschrobener, lustiger und schöner Musik: The Unicorns! (offizielle Seite zur Zeit leider nicht aufzufinden, deshalb eine veraltete Fanpage verlinkt, Entschuldigung.)

„Who Will Cut Our Hair When We´re Gone?“ wirft also nicht nur eine ziemlich wichtige Frage in den Raum, sondern bietet auch – nach einigen Durchläufen – immer wieder neue putzige Kleinigkeiten für Menschen, denen das Lachen noch nicht vergangen ist, obwohl Grund genug dafür bestünde.

Möpke12.06.2005 17:01h

Da ging ein Licht auf in Möpkes kleinem Kopf; ein Licht, das ihn wieder daran erinnerte, daß er sich eigentlich längst einen Kaffee gemacht haben wollte. Er stand auf, griff nach der Kafeemaschine und begann die lustige Prozedur, indem er ein wenig Pulver in seinen Leib schüttete, die Maschine anwarf und seinen Kopf hineinhielt. Schon bald hatte er einen herrlich duftenden Kaffee in einer Tasse vor sich stehen, die aus triefendem Hermelinleder gefertigt war. Der dazugehörige Hermelin lag noch, seiner Haut beraubt, auf dem Fußboden vor Möpke. Er hatte ihm die Haut abgezogen, als dieser kurz nicht hingeschaut hatte. Möpke war das frierende bibbernde Ding ziemlich unangenehm, und so beschloß er, es zu vergraben. Eine passende Stelle hatte er in seinem Zimmer, das er nie verließ, schnell ausfindig gemacht, und so begann er mit der Grabung. Was er dabei alles fand! Mindestens eine Schnapsflasche (genau konnte er sich später nicht mehr erinnern), drei Unterhosen, vierzehn Hefte kostenloser Schundliteratur aus den Vereinigten Staaten, zweiundzwanzig Pappsoldaten der deutschen Wehrmacht und nicht zuletzt eine goldene Armbanduhr, die er von diesem Moment an für den Rest seines Lebens trug. Möpke war zufrieden; er schmiß das tote Tier in das Loch, nahm den Spaten und schüttete es wieder zu. Er begann augenblicklich mit dem Skandieren ellenlanger Segenswünsche für das jenseitige Leben des lieben Tierchens, fügte einige Gebete an und versprach hoch und heilig, sich um etwaige Nachkommenschaft geflissentlich zu kümmern. Dann wandte Möpke sich wieder seine Tasse zu, die, wie er wußte, mit köstlichem dampfendem Kaffee gefüllt war. In der Zwischenzeit jedoch war der Kaffee kalt geworden, und es dampfte gar nicht mehr verlockend aus der hermelinledernen Tasse. Möpke wurde darüber traurig, und er grämte sich sehr: der Hermelin war umsonst gestorben, für nichts und niemand, und siehe da, die Tasse begann sich bereits aufzulösen. Da bemerkte Möpke, daß um ihn herum niemand war ihn aufzumuntern, und mit einem kleinen feinen Schrei verstarb der junge Student in seinem Zimmer, wo er lange lag und niemand ihn fand.

4.10.2004

Nicht kategorisiert12.06.2005 14:42h

…can no one be well“, singt Efrim von Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra & Tralala Band in „God Bless Our Dead Marines“. Das Lied ist schön, so wie das ganze Album „Horses In The Sky“ auch. Ich empfehle hier ähnlich schöne Sachen, veröffentliche Texte und schreibe etwas Tagebuch; die entsprechenden Kategorien kann man da rechts anklicken. Oder einfach alles lesen, denn:

„Vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue.“ (Denis Scheck)