Möpke fühlte sich nicht wohl. Seine Suche nach etwas eßbarem war zu keinem Ergebnis gekommen, zu trinken hatte er nichts. Seit Tagen streifte er durch dieses Land, das recht karg war, und alles, was er bis jetzt gesehen hatte, waren große grüne Bäume mit dicken gelben Zitronen daran. Möpke haßte Zitronen. Er fragte Henk, was dieser davon hielt, doch Henk konnte nicht antworten, da sein Mund voller Zitronen war und er darauf herum kaute: Henk mochte Zitronen. Das machte Möpke wütend. Dummerweise war er zu müde, seinen Begleiter zu erschlagen, und auch zu hungrig, wie wir bereits wissen. Also tat er das einzig richtige: er setzte sich hin und dachte nach. „Hör sofort auf damit!“ rief ihn da eine Stimme zur Räson. Nicht Henk gehörte sie, der sich unablässig Zitronen in sein Maul stopfte, sondern es war die Stimme einer kleinen Schnecke, die zu seinen Füßen hockte und ihn vorwurfsvoll ansah. Möpke nahm sie und aß sie. Dann dachte er weiter nach. Wenn diese Schnecke mir jetzt genug Kraft gegeben hat, um die Stadt da vorne zu erreichen, in der es sicherlich Gemüseläden, Fleischereien und Restaurants gibt, dann habe ich eine Chance. „Henk“, sagte Möpke, „siehst du auch diese Stadt da vorn? Sieht sie nicht schön aus?“ Henk kniff die Augen zusammen, hielt sich seinen Spaten vors Gesicht und erwiderte, alles was er sehe sei grau. „Das ist nicht schlimm, Henk“, meinte Möpke, „gleich sind wir da, dann finden wir einen Ort für dich, wo es nicht immer grau ist. Eventuell fliegen dir dann gebratene Spatzen in den Mund, was auch immer du tust.“ Möpke schickte sich an sich zu erheben, doch irgend etwas hinderte ihn. Mit der Hand fühlte er nach und stellte fest, auf einem richtig ekeligen Schleimklumpen zu sitzen. Von links kam eine Armee von Schnecken auf ihn zugerast, und ehe er sich versah, fraßen sie ihn auf.