am tag, wenn das warme grau
des himmels schnell ins schwarze fällt
gerinnt der kummer zu nichts
verfällt auch das grauen

dann geht kein hauch mehr durch die poren
verlieren worte ihren sinn
und die, die ohnehin keine haben
schwitzen stumpf auf toten brettern
die gar nichts bedeuten

bei nacht, wenn der rauhe wind
die äste gegen´s fenster peitscht
schreit ein kind aus dem nichts
beginnt mit dem staunen

dann springen sterne durch das feuer
tanzt der harlekin im kreis
und die, die ohnehin niemals lachen
grinsen stumpf aus toten mündern
die gar nichts bedeuten

und die sonne erscheint
kein gedanke mehr an sterne