Betrachtungen30.01.2006 20:49h

„Ich wünschte, ich wäre mal ordentlich verklagt worden oder so, hihihihi“, sagt Miriam Böttger, Redakteurin des ZDF-Magazins „Aspekte“, in dem dahinter verlinkten Interview mit Wiglaf Droste unter anderem. Dass Frau Böttger als Lieblingsbeschäftigung bei „aspekte“ in einem Fagebogen „Interviews“ angibt, wundert mich dabei nicht! Bitte überlegen Sie*, warum.

*Ich sieze jetzt alle. Kommt cooler.

Nicht kategorisiert, Logbuch20.01.2006 20:04h

…durch dieses Ergebnis bei dem Test „Which fucked-up genius-composer are you?“:

you are Shane MacGowan!
Shane MacGowan… unconsciously brilliant. You can intelligently debate any topic from theology, history, literature and philosphy… though only while you‘re out of your skull on booze.

Völlig schleierhaft ist mir nämlich, wieso ich nicht heute abend hier bin, obwohl mir die Gelegenheit quasi auf dem Silbertablett serviert worden ist. Schicksal? Na dann, Schicksal, lass dir mal was einfallen.

Logbuch18.01.2006 23:47h

…mit Bestürzung, Überraschung und Resignation festgestellt, dass auf meinem von dem „Bündnis für Toleranz und Zivilcourage“ herausgegebenen „Interkulturellen Antirassismuskalender 2006″ ein gestreiftes Kamel in einer Winterlandschaft abgebildet ist.

Korrektur: es handelt sich um ein Dromedar.

Logbuch15.01.2006 16:05h

…sollte ich öfter führen.

Er: „Na, wartest du auch auf ein neues?“
Ich: „Ne, nur abgeben.“
Er: „Wie, schon nach Hause?“
Ich: „Ja.“
Er: „Ist doch erst 3.“
Ich: „Ja.“
Er: „Besonders gesprächig bist du auch nicht, oder?“
Ich: „Ne.“
Er und ich: tauschen „Was machst du so?“ und „Wie alt bist du?“ aus, wobei wir auf Münster zu sprechen kommen.
Ich: „Münster ist fürchterlich.“
Er: „Wieso? Da sind doch voll viele korrekte Studenten. Da geht doch sicher einiges.“
Ich: „Die sind ziemlich konservativ und spießig da.“
Er: „Was? Die haben krassere Piercings im Gesicht als ich!“
Ich: „Ja. Aber sie wählen alle Die Grünen!“
Er: „…“
Ich: „Ich muß dann mal.“

Wenn ich mich das nächste Mal zu so ner unsäglichen Discoscheiße mitschleppen lasse, bleib ich gleich an der Theke.

Logbuch13.01.2006 01:28h

…die Dortmunder Innenstadt schon seit längerem komplett durch sehr viele (!) Skulpturen geflügelter (!!) Nashörner (!!!) verunstaltet ist, wobei da ja nun nicht mehr allzuviel verunstaltet werden kann, ist einerseits begrüßenswert, andererseits einfach nur eine Ungeheuerlichkeit, die nur von Wahnsinnigen erdacht sein kann. Und eine dieser Skulpturen ist mit blinkenden Lämpchen in allen möglichen Farben verziert, wie ich vorhin fassungslos bemerkte.

WER WAR DAS?!

Nachtrag: hier findet man eine Übersicht dieser häßlichen Viecher. Offenbar sollen sie „ein guter Botschafter für die Kultur in Dortmund sein“. Das sind sie allerdings.

Nicht kategorisiert12.01.2006 00:25h

Ja, so ist das mit weiteren Stunden. Sie plätschern dahin.

Logbuch, Betrachtungen05.01.2006 00:21h

…, Versuch gescheitert, fünf Stunden Die Reise nach Petuschki am Stück zu hören. Nach siebzig Minuten war Schluss. Nicht nur, dass ich Musik brauchte wie der Fisch das Wasser, auch der wunderschöne Film Drechslers zweite Chance war schuld, denn den musste ich zwischendurch schauen, was ohne Bier nicht ging. Zudem brachte Harry Rowohlt es fertig, mein Lieblingskapitel, aus dem ich meine Lieblingsstelle schon einmal zitiert habe, relativ merkwürdig zu lesen, so dass ich mich fragen musste, ob der bärtige Mann das ganze so verstanden hatte wie ich: als humoristischen Hieb gegen alles und eben als hemmungslosen Ausdruck von Trauer darüber, dass es überhaupt nötig ist, alles mit Hieben zu versehen.

Und dennoch, ich freu mich auf die weiteren Stunden.

Logbuch04.01.2006 23:36h

…hatte man eigentlich schon abgeschlossen mit dem Abend, da kommt Tom Waits daher und macht alles kaputt.

The higher the monkey can climb
The more he shows his tail
Call no man happy ’til he dies
There’s no milk at the bottom of the pail

(„Misery Is The River Of The World“)

Logbuch03.01.2006 19:50h

…im Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf: „Da hinten sind die Bullen!“ raunt mir ein junger Mann der Sorte „junger Mann mit besonderem Rumprollbedarf“ zu, als ich mit meinem klapprigen Hollandrad ohne Licht an ihm vorbeirumpele.

Leider vergaß ich vor soviel Herzenswärme, „danke“ zu sagen.

Nicht kategorisiert03.01.2006 12:49h

would be nice.

A softer world with bombs.