I´m free when I´m up with the stars in the sky.

Social Distortion „soaked in northern angst & misery“, so steht es auf der myspace-Seite der finnischen Punkrockband I Walk The Line. Stimmt. 2004 konnten sie mich schon mit ihrem Debüt „Badlands“ begeistern, nun erscheint dieser Tage ihr neues Album „Desolation Street“. Und die Platte hält, was Vorgänger und Titel versprechen: mit „Just Like The Rest“ startet man dreckig und unglaublich energiegeladen in 45 Minuten Verzweiflung, eine Verzweiflung allerdings, in der immer die Möglichkeit des Ausbrechens winkt. Etwas melodischer ist man geworden, die Orgel ist besser hörbar, und mit „When I´m Gone“ ist sogar ein richtig schöner Pop-Song auf der Platte. Versoffen und wütend bleibt man dabei immer, Hit folgt auf Hit, hier wurde alles richtig gemacht.


foto von hier.

Wer sich also eine finnische Mischung aus Social Distortion, The Clash, Manifesto Jukebox und den dreckigsten Seiten der Pogues vorstellen kann, möge bitte darüber nachdenken, ein I Walk The Line Konzert zu besuchen, denn die Band ist ab Freitag auf Tour in Deutschland und Österreich.